PHOTEIN


 

Photein ist ein Kunstwort aus den beiden Wörtern Photo und Protein.

 

Photo bezeichnet ein fotografisches Abbild und ist das Kurzwort für Photographie. Der Begriff Photographie wurde erstmals am 25. Februar 1839 vom Astronomen Johann Heinrich von Mädler in der Vossischen Zeitung verwendet.

Ähnlich dazu auch das Photon von griechisch φῶς phōs, Genitiv φωτός phōtos ‚Licht‘. Es ist das Elementarteilchen (Quant) des elektromagnetischen Feldes.

Anschaulich gesprochen sind Photonen das, woraus elektromagnetische Strahlung besteht, daher wird gelegentlich auch die Bezeichnung Lichtquant oder Lichtteilchen verwendet.

Protein ist von dem griechischen Wort πρωτεῖος proteios für ‚grundlegend‘ und ‚vorrangig‘, basierend auf πρῶτος protos für ‚Erster‘ oder ‚Vorrangiger‘, abgeleitet. Proteine haben vielfältige Aufgaben im Körper u.a. bestimmen sie den Aufbau der Zelle und damit letztlich die Beschaffenheit der Gewebe und des gesamten Körperbaus.

 

In der Summe gehen die beiden Begriffe eine neue Beziehung ein, in der sich Licht und Bausteine zum Zellaufbau vereinen. Es entsteht Neues durch Licht = photein.

 

 

Die konzeptionelle Photographie folgt der Idee, dass ein Motiv nicht als Einzelerscheinung fotografiert wird, sondern dass mehrer Motive einem erkennbaren wiederkehrenden Konzept folgen. Das kann auf unterschiedliche Art und Weise geschehen: z. B.: interpretierend, formal, die Aussage betreffend oder gestalterisch.

Häufig geht es bei der konzeptionellen Fotografie um das serielle Erarbeiten der Konzepte oder fotografischen Themen.

 

Konzeptionelle Fotografie ist insbesondere eine wichtige Disziplin der Fotokunst und der Konzeptkunst.

Berühmte Vertreter der konzeptionellen Fotografie sind Bernd und Hilla Becher sowie Cindy Sherman.